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Keine auffällige Demineralisation nach Bleichtherapie

Mit Abnahme der Karies in den westlichen Bevölkerungen ist es zu einem vermehrten Interesse an der ästhetischen Zahnheilkunde gekommen. Eines der am häufigsten angewendeten Verfahren ist das Bleichen der Zähne mithilfe von Wasserstoffperoxidgelen.

Das Ziel dieser In-vitro-Studie war, festzustellen, ob mit Carbamidperoxidgel (CPG) gebleichter Schmelz gegenüber Erosion und Demineralisation empfindlicher reagiert als ungebleichter Schmelz.
Die Versuche wurden mit humanen Schneidezähnen durchgeführt. Die Proben wurden randomisiert einer von vier Gruppen zugeteilt und mit unterschiedlichen CPG-Konzentrationen gebleicht: A) zehn Prozent CPG, B) 16 Prozent CPG, C) 22 Prozent CPG, D) zehn Prozent CPG mit Xylitol, Fluorid und Kalium. Jedes Probestück wurde mit Speichel angefeuchtet und der jeweiligen CPG-Konzentration für zwei Stunden ausgesetzt, anschließend mit Wasser abgewaschen und für weitere zwei Minuten bei konstantem Druck gebürstet (Aquafresh brush, SmithKline Beecham, UK). 20 Zyklen wurden durchgeführt, mit einer Gesamtzeit von 40 Stunden. Um sicherzustelen, dass der Bleichvorgang tatsächlich stattfand, wurden die Zahnfarbtöne vor und nach dem Bleichen kontrolliert. Nach dem Bleichprozess wurde eine Hälfte des Probenstückes einem sauren Milieu ausgesetzt (0,1 Prozent Zitronensäure), die andere Hälfte einer Demineralisationslösung, wobei je eine Hälfte jeder Teilprobe als nicht gebleichter Bereich erhalten blieb. Anschließend wurden die Proben mit quantitativer lichtinduzierter Fluoreszenz (QLF) und mit transversaler Mikroradiografie (TMR) ausgewertet.
Erosionen wurden sowohl in den gebleichten als auch den nicht gebleichten Bereichen beobachtet. Es gab keinen statistisch signifikanten Unterschied zwischen den gebleichten und den nicht gebleichten Bereichen innerhalb einer Behandlungsgruppe oder zwischen den jeweiligen Gruppen. Beginnende oberflächliche Demineralisationen wurden an allen Proben ermittelt. Mithilfe der TMR konnte eine unter der Oberfläche liegende Demineralisation an allen Zähnen gemessen werden; diese korrelierte mit den durch QLF erhobenen Daten. Nach der statistischen Analyse konnten keine Unterschiede zwischen den gebleichten und nicht gebleichten Bereichen ermittelt werden.
Anhand der Ergebnisse der vorliegenden Studie kann zusammengefasst werden, dass Zähne, die mit Carbamidperoxid gebleicht wurden, keine größeren Anfälligkeiten gegenüber Erosion oder Denmineralisation aufweisen.


Quelle:
Pretty l.A., Edgra W.M., Higham S.M.
The effect of bleaching on enamel
susceptility to acid erosion and
demineralisation British Dental
Journal 198, 5, 285-290 (2005)

   
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